Offener Brief

 

an das Bundesministerium
für Verkehr

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Offenen Brief an das Bundesministerium für Verkehr

Eine Unterzeichnung des Offenen Briefes ist sowohl online wie auch auf Papier möglich. Möchten Sie den Brief persönlich unterschreiben, sprechen Sie uns an oder besuchen uns auf einem unserer Informationsstände. Wo sie uns finden, können Sie den Terminen entnehmen.

Offener Brief an das Bundesministerium für Verkehr

Offener Brief an das Bundesministerium für Verkehr

Sehr geehrter Herr Minister,
sehr geehrte Staatssekretärinnen und Staatssekretäre,

wir, Bürgerinnen und Bürger aus Bretten und der Region, fordern Sie auf, die Planungen für o.g. Straßenneubau einzustellen und stattdessen den Umstieg auf eine klima-und umweltfreundliche sowie soziale Mobilität entschlossen voranzubringen.

Wir fordern damit die Umsetzung der Absichten im 'Koalitionsvertrag 2021-25', dem Erhalt und der Sanierung der Bundesfernstraßen vor weiterem Flächenverbrauch und zusätzlicher Versiegelung durch Straßenneubau den Vorrang zu geben.

Unsere Hauptbeweggründe für diesen offenen Brief haben wir in der Anlage 1 beigefügt.

Ihrer Rückmeldung sehen wir mit Interesse entgegen.

Mit freundlichen Grüßen

B. Böttle
Aktionsbündnis Klima –Natur -Verkehr

B. Eickmeier
Omas for Future-Bretten

T. Holland-Cunz
BI Verkehrsentlastung Bretten

G. Dittes
BUND Bretten

N. Fleischer
NABU Bretten

J. Veit
OGV 1936 Rinklingen e.V.

K. Müller
Grüne Jugend Kraichgau

sowie die mitunterzeichnenden Bürgerinnen und Bürger.

Bundesverkehrswegeplan 2030 auf den Prüfstand! 

KEINE B 294-Südwest-Umfahrung Bretten! 

Wir, Bürgerinnen und Bürger aus Bretten und der Region, fordern Sie auf, die Planungen für o.g. Straßenneubau einzustellen und stattdessen den Umstieg auf eine klima-und umweltfreundliche sowie soziale Mobilität entschlossen voranzubringen.

Begründung:

a. Klimakrise
Die sich beschleunigende Klimakrise veranlasste 2021 das Bundesverfassungsgericht, eine Schutzpflicht des Staates für diekünftigen Generationen festzustellen. Der weitere Ausbau des Fernstraßennetzes und die weitere Zunahme des Pkw-und Schwerlastverkehrssind mit dringend notwendigen Maßnahmen zur Begrenzung der Erderhitzung (Pariser Abkommen 2015) nicht vereinbar.

b. Naturschutz
Das Straßenneubauprojekt durchschneidet eine Kulturlandschaft mit umfangreichen landschaftsprägenden Streuobst-und Grünflächen, betrifft ein FFH-Schutzgebiet (Flora-Fauna-Habitat) und läuft den Bestrebungen zur Biotopvernetzung entgegen. Zudem hat das Gebiet einen hohen Stellenwert für die Brettener Naherholung.

c. Wasserschutz 
Die geplante Trasse führt durch ein Wasserschutzgebiet und greift massiv in die Landschaftsoberfläche als auch in den Untergrund ein. Die Beeinträchtigung der Grundwasserneubildung und die potenzielle Verschmutzung ist in Anbetracht zunehmender Wasserknappheit nicht akzeptabel.

d. Landwirtschaft 
Das Versiegeln unserer hochwertigen Böden führt zu einer weiteren Verminderung landwirtschaftlich genutzter Flächen und gefährdet so unsere regionale Lebensmittelproduktion und die Existenzgrundlage bäuerlicher Betriebe.

e. Geringe Entlastung des innerörtlichen Verkehrs in Bretten
Die Straßenbaumaßnahme führt als Autobahnabkürzungsstrecke zu einer erheblichen Verkehrs-Zusatzbelastung für die Region. Gleichzeitig hat sie für eine Entlastung des innerörtlichen Verkehrs in Bretten nur eine nachrangige Bedeutung –hier sind Maßnahmen zur regionalen Verkehrswende die entscheidende Größe. In Bretten wurde bereits ein "Mobilitätskonzept" beschlossen. Für eine Entlastung des innerörtlichen Verkehrs ist statt Fernstraßenneubau eine verbesserte Förderung solcher Mobilitätskonzepte notwendig –auch durch die Bundesregierung.

Ausführliche Argumente und Zahlen finden Sie unter www.klima-natur-verkehr.de.

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Offener Brief an das Bundesministerium für Verkehr

Bundesverkehrswegeplan 2030 

  Ortsdurchfahrtsfreie Anbindung BAB A5 Bruchsal – BAB A8 Pforzheim Nord

    Süd-West-Umfahrung B294 Bretten – Projekt B294-G20-BW  

Sehr geehrter Herr Minister, sehr geehrte Staatssekretärinnen und Staatssekretäre, 

wir, Bürgerinnen und Bürger aus Bretten und der Region, fordern Sie auf, die Planungen für o. g. Straßenneubau einzustellen und stattdessen den Umstieg auf eine klima- und umweltfreundliche sowie soziale Mobilität entschlossen voranzubringen. 

Wir fordern damit die Umsetzung der Absichten im ‚Koalitionsvertrag 2021-25‘, dem Erhalt und der Sanierung der Bundesfernstraßen vor weiterem Flächenverbrauch und zusätzlicher Versiegelung durch Straßenneubau den Vorrang zu geben. 

Unsere Hauptbeweggründe für diesen offenen Brief haben wir in der Anlage 1 beigefügt. 

Ihrer Rückmeldung sehen wir mit Interesse entgegen.

Mit freundlichen Grüßen

B. Böttle
Aktionsbündnis Klima – Natur – Verkehr

B. Eickmeier
Omas for Future – Bretten

T. Holland-Cunz
BI Verkehrsentlastung Bretten

G. Dittes
BUND Bretten

N. Fleischer
NABU Bretten

J. Veit
OGV 1936 Rinklingen e.V

K. Müller
Grüne Jugend Kraichgau

sowie die mitunterzeichnenden Bürgerinnen und Bürger in Anlage 2

 

 

Anlage 1 zum Offenen Brief an das Bundesministerium für Verkehr

Bundesverkehrswegeplan 2030 auf den Prüfstand!
KEINE B 294-Südwest-Umfahrung Bretten!

Wir, Bürgerinnen und Bürger aus Bretten und der Region, fordern Sie auf, die Planungen für o.g. Straßenneubau einzustellen und stattdessen den Umstieg auf eine klima- und umweltfreundliche sowie soziale Mobilität entschlossen voranzubringen.

Begründung:

a. Klimakrise
Die sich beschleunigende Klimakrise veranlasste 2021 das Bundesverfassungsgericht, eine Schutzpflicht des Staates für die künftigen Generationen festzustellen. Der weitere Ausbau des Fernstraßennetzes und die weitere Zunahme des Pkw- und Schwerlastverkehrs sind mit dringend notwendigen Maßnahmen zur Begrenzung der Erderhitzung (Pariser Abkommen 2015) nicht vereinbar.

b. Naturschutz
Das Straßenneubauprojekt durchschneidet eine Kulturlandschaft mit umfangreichen landschaftsprägenden Streuobst- und Grünflächen, betrifft ein FFH-Schutzgebiet (Flora-Fauna-Habitat) und läuft den Bestrebungen zur Biotopvernetzung entgegen. Zudem hat das Gebiet einen hohen Stellenwert für die Brettener Naherholung.

c. Wasserschutz
Die geplante Trasse führt durch ein Wasserschutzgebiet und greift massiv in die Landschaftsoberfläche als auch in den Untergrund ein. Die Beeinträchtigung der Grundwasserneubildung und die potenzielle Verschmutzung ist in Anbetracht zunehmender Wasserknappheit nicht akzeptabel.

d. Landwirtschaft
Das Versiegeln unserer hochwertigen Böden führt zu einer weiteren Verminderung landwirtschaftlich genutzter Flächen und gefährdet so unsere regionale Lebensmittelproduktion und die Existenzgrundlage bäuerlicher Betriebe.

e. Verkehrssituation in und um Bretten
Die Straßenbaumaßnahme führt als Autobahnabkürzungsstrecke zu einer erheblichen Verkehrs-Zusatzbelastung für die Region. Gleichzeitig hat sie für eine Entlastung des innerörtlichen Verkehrs in Bretten nur eine nachrangige Bedeutung – hier sind Maßnahmen zur regionalen Verkehrswende die entscheidende Größe. In Bretten wurde bereits ein „Mobilitätskonzept“ beschlossen. Für eine Entlastung des innerörtlichen Verkehrs ist statt Fernstraßenneubau eine verbesserte Förderung solcher Mobilitätskonzepte notwendig – auch durch die Bundesregierung.

Ausführliche Argumente und Zahlen finden Sie unter www.klima-natur-verkehr.de.

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