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Leserbrief: Plädoyer für Wannen-Tunnel

08.01.2022

(Quelle: Wolfgang Hamm, abgedruckt in der Brettener Woche und Kraichgau.News)

Die Ortsumfahrung Bretten wird von verschiedenen Interessensgruppen sehr intensiv geführt. Dabei ist auffällig, wie stark sich die Bürgerinitiative Pro Südumgehung Bretten (BIPS) für eine Süd-West-Umfahrung ausspricht. Es erscheint mir so, als würde man hier das „Heiliger Sankt Florian, verschon‘ mein Haus, zünd‘ and’re an!“-Prinzip verwenden. Hauptsache die Verkehrsbelastung verläuft weit weg vom Ortsteil Ruit. Doch gerade in dieser Richtung könnte die Lösung liegen, auch wenn diese von der BIVEB vorgeschlagene, durchaus sinnvolle Variante, bereits frühzeitig aus dem Rennen geworfen wurde.

Eine Verkehrsführung von der B294 über die Ruiter Straße in einem Tunnel unter der Wanne, mit Einmündung in die B35, wäre verkehrstechnisch sowie vom Landschaftsverbrauch prädestiniert. Bei dieser Verkehrsführung könnte auf kurzer Fahrstrecke die B35 Richtung Vaihingen, beziehungsweise Richtung Bruchsal und im weiteren Verlauf die B293 in Richtung Heilbronn angebunden werden. Die Einfahrt und Ausfahrt in den Wannen-Tunnel könnte über konventionelle Kreuzungsbereiche oder über Kreisel geregelt werden.

Da im Norden von Bretten der Einmündungsbereich der B293 in die B35 mittels eines geplanten Kreisverkehrs verkehrstechnisch entschärft werden soll, erscheint das zusätzliche Verkehrsaufkommen von der B294 über den Wannen-Tunnel und der B35 unkritisch. Durch diese Umfahrung wird kein zweiter Zwangsgürtel um Bretten gelegt und der Süd-Westen von Bretten bleibt frei für Landwirtschaft, Naturschutz und Erholung – das bringt mehr Freiraum für Bretten – die Stadt wird nicht eingeschnürt. Auch das Wohngebiet Wanne kommt dank Wannen-Untertunnelung verkehrstechnisch unbeschadet davon. Kostenseitig wird diese Variante sicherlich einen Vorteil haben. Es werden die Kosten für den Tunnel sowie kurze Anbindungen vom Tunnel zu den bestehenden Verkehrswegen Ruiter Straße und B35 benötigt. Die Trassenführung benötigt nur geringe oberirdische Erdarbeiten und stellt somit einen minimalen Eingriff in die Landschaft dar.

Wolfgang Hamm

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